St. Hedwigs-Kathedrale Berlin: Denkmalpflege und Umbau

Das Erzbistum Berlin schrieb 2013 einen Wettbewerb zur „Neugestaltung des Innenraumes und des baulichen Umfelds“ der St.-Hedwigs-Kathedrale Berlin aus. Die Kirche, 1747–73 für die katholische Gemeinde zu Berlin von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtet, war 1930 in den Rang einer Kathedrale des neuen Bistums erhoben worden. 1943 brannte sie nieder. Nach dem Neubau der Kuppel erhielt der westdeutsche Architekt Hans Schwippert 1956 den Auftrag, den Innenraum des kriegszerstörten Zentralbaus im Ostteil Berlins neu zu gestalten. Künstler aus Ost und West trugen zur Fertigstellung 1963 bei. Der 2014 siegreiche Wettbewerbsentwurf des Büros Sichau & Walter Architekten (Fulda) sowie des Künstlers Leo Zogmayer (Wien) sieht mit einer Renovierung erhebliche Veränderungen des denkmalgeschützten Innenraums vor. Der in der Folge einsetzenden Kontroverse bietet die Deutsche Stiftung Denkmalschutz im Nicolaihaus am 29. Juni 2017 erstmals ein öffentliches Forum.

An der Podiumsdiskussion nimmt Herr RA Dr. Till Kemper aus unserem Frankfurter Büro Teil.

Datum

29 Jun 2017

Uhrzeit

19:00

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Location / Veranstaltungsort

Nicolaihaus
Nicolaihaus, Brüderstraße 13, 10178 Berlin
Kategorie

Veranstalter

Deutsche Stiftung Denkmalschutz